Posts by Schrauber49

    :fahrer: Hallo,


    ich lese immer wieder, das die Reifen gekocht werden sollen. Gut, wenn man sie hinterher noch verwenden will.


    Sind die Reifen beschädigt oder abgefahren lassen sie sich gut mit Azeton entfernen. Azeton bekommst du in 1 Liter Flaschen in jedem Baumarkt.Voraussetzung ist, dass die Reifen nicht mehr gebraucht werden sollen und man sich die Felgen erhalten will. Da gibt es aber noch einen Haken. Die Felgen müssen aus Material bestehen, das nicht von dem Azeton angegriffen wird. Billige China Felgen lösen sich dann in einen zähen Brei auf, der überall hängen bleibt. Azeton ist ein Lösungsmittel und zersetzt den Sekundenkleber.


    1. Reifen mit Schere in der Reifenmitte rundum aufschneiden, dass die Einlage nicht beschädigt wird. Die beiden entstandenen Hälften dann am Felgenrand rundum abschneiden. So das nur noch die festgeklebten Ränder stehen bleiben. Einlagen entfernen. Die Einlagen saugen sich voll Azeton, wenn sie nicht vorher entnommen werden. Ist man geschickt, kann man die Einlagen wiederverwenden.


    2. die Felgen mit den Reifenresten in einen Luftdicht verschließbaren Behälter, gefüllt mit Azeton legen. Es reicht, wenn erst mal ein Seite im Azeton liegt. Nachdem sich die erste Seite gelöst, wird die Felge umgedreht. Die Dämpfe greifen den Sekundenkleber auch an. Vorsicht beim Einatmen der Dämpfe. Aber in Panik braucht ihr nicht zu verfallen. Am Besten draußen arbeiten - gut belüftet.


    Der Lösungsvorgang dauert ca. 12 Std. Die Reifenreste könnt ihr aus der Dose entfernen. Das Azeton kann man dann mehrmals verwenden.


    Am Besten ihr versucht eine entsprechende TUPA-Dose zu ergattern.


    Werner


    Diese Verfahren wenden wir hauptsächlich im RC -Race Bereich an, da hier der Reifenverschleiß enorm ist.


    Werner

    Testbericht: AXIAL Jeep Wrangler G6 Falken Edition RTR



    Hallo Forumfreunde,


    gestern kam mein Paket vom Modellbaucenter Bochum. Hier habe ich mir günstig einen Jeep Falken geschossen. Die hatten das beste Angebot.



    Nach dem Auspacken, habe ich das Teil sofort umgebaut:



    1)Motor gewechselt â 27 T Axial Motor gegen Carson Truck Puller Büchse 65t getauscht.



    2)Motorritzel 13Z gegen 15Z Ritzel gewechselt (32 DP Hauptzahnrad 56Z). Ein größeres


    Hauptzahnrad lässt sich nicht einbauen jedenfalls nicht mit Getriebeabdeckung.



    3)RTR Servo getauscht gegen abgedichtetes 12 kG mit Kugellager und Metallgetriebe 12 Kg. Das


    das Originalservo war mir zu unsicher, da stand nichts von Kugellagern.



    4)Regler eingestellt: Lipo und 50% Hügelbremse â 100% sind zu hart.



    5)Gewichte vorne angebracht, weil Akku hinten. Er kann auch nach vorn um bebaut werden.



    6)Verteilergetriebe nachgefettet, es war fast trocken.



    Heute schlug dann die Stunde der Wahrheit bei mir im Wald. :fahrer:



    Ich muss sagen, dass der G6 alle meine Erwartungen erfüllt und sogar in manchen Punkten übertroffen hat. Diesmal funktionierte die Fernsteuerung zuverlässig (s. Ridge Chrest).


    Die Falken Reifen überzeugten absolut im Gelände, egal was für Untergrund vorhanden war.


    Das liegt mit Sicherheit daran, dass sie weicher sind als z. B. Die Reifen des Dingo. Außerdem haben diese Reifen einen Durchmesser von 117 mm- Dingo 109mm. Sie passen aber gut auch auf den Dingo.



    Der G6 hat auf seiner ersten Tour, die über 2 Std. ging, die volle Packung bekommen. Wasser, Schnee, Schlamm, und glitschiges Holz. Er hat alles genommen und ging auch gut Hänge im Wald hoch. Die großen Räder machten sich positiv beim Überfahren von Baumwurzeln, die es auf der Strecke reichlich gab bemerkbar (Ich ziehe hier immer meinen Dingo zum Vergleich heran.).



    Man muss muss sagen, das Axial mit den G6 Jeep Wrangler Falken ein guter Wurf gelungen ist.


    Das gleiche gilt für den praktisch technisch baugleichen Deatbold SCX. Hier kann ich allerdings nicht beurteilen, wie die Reifen sich bei dem Deatbold verhalten. Das Design beider Modelle ist auch ansprechend und kommt den Originalen sehr nah.


    Der Regler, AE 5 ist gut einzustellen, weil er nur umgesteckt werden muss. Das Gas ist feinfühlig dosierbar. Die Höchstgeschwindigkeit mit dem 65T Motor beträgt ca. 5km hat. Das ist ausreichend und es steht noch genügend Spill bei Bedarf zur Verfügung.



    Gefahren wurde mit einem 6,4 Ah. Lipo Akku. In den ich nach der Tour 4 Ah. rein bekommen habe


    Das entspricht einem Verbrauch von 2 Ah die Stunde. Das ist ein Wert, der sehr gut für das 2,6 Kg. Schwere Modell bei den Anforderungen ist. Ich bin zufrieden und werde ihn erst einmal so fahren.


    Werner [thumbsup]


    Ridge Crest von Axial mit neuer Karosserie



    Keiner mochte den Ridge Crest mit der Original Karosserie so richtig leiden. Als ich mich zum Kauf dieses Modells entschloss, war Plan B schon in der Schublade.


    Ich hatte noch eine Short Course - Reserve Karosserie liegen. Deshalb entschloss ich mich diese für die âSpinneâ zu ändern.


    Es war nicht einfach die Karo so zurecht zuschneiden, dass auch auf das Fahrgestell des Crawlers passte. Die Radausschnitte mussten genau angepasst werden.


    Aber je mehr ich in die Sache einstieg, um so mehr Ehrgeiz und entwickelte ich. Schließlich war ich ganz zufrieden. Am schwierigsten war die Befestigung der Karosserie. Ich wollte die Originalhalter nicht viel verändern (Dazu gab es auch kaum Möglichkeiten.), damit ich ohne viel Aufwand die Karosserien tauschen kann. Ob das alles so bleibt wird die Erprobung zeigen.


    Da die Spinne von mir hauptsächlich zum Trailfahren eingesetzt werden soll,
    dürfte sie gut zu händeln sein.
    Die Fotos zeigen,dass genug Verschränkung trotz der abgedeckten Räder vorhanden ist. In meinem Garten funktionierte es sehr gut, ohne das die Räder an der Karosserie geschliffen haben.



    Werner








    Hallo,
    gestern kam ein Paket für mich und er war da, mein "Ridge Crest". Ich habe ihn sofort ausgepackt: Akkus für die Fernsteuerung lagen auch schon geladen bereit. Also Akkus rein und los. Na denkste, die Funke machte keinen Mucks. :blbl:
    Jetzt fing der Spaß schon gut an. Die Fehlersuche ergab, dass der Akkukasten für den Sender defekt war. Nur wenn du hier anfängst zu löten, dann schmilzt dir das Kunststofffach.
    Ich entschloss mich daher mir einen Akkupack zusammenzulöten. 4 Mignon (AA Zellen) herbei und diese mit Drahtbrücken zusammengelötet. Das Kabel in der Funke war zu Glück nur gesteckt. Kabel abgeschnitten und an den Akkupack gelötet.
    Das Ganze noch mit Isolierband eingewickelt und Versuch Nr.2. -Maschine läuft-.
    Es lohnt sich nicht so einen Fehler zu reklamieren. Das kostet mehr Porto, als die Sache wert ist. Der Akkupack lässt sich über einen Stecker von außen laden.
    Jetzt baute ich die Karre um: Akku nach vorn, Servokabel verlängert, Stoßdämpfer oben nach hinten (zur Mitte hin), Links außen ins untere Loch.


    Licht wurde in die Karosserie verlegt. Vorne bekam er 4 Scheinwerfer. Hinter reichten 2 Schlussleuchten. Alles wurde in der Karosserie verlegt. Strom kommt vom Empfänger. :respekt: :fahrer:


    Den Originalmotor habe ich sofort rausgeschmissen und gegen eine Carson Truck Puller -Büchsenausführung - getauscht.
    Der ist bärenstark und mit dem 87 Hauptzahnrad und einem 22iger Motorritzel ist die "Spinne" schnell genug. Sie braucht wenig Strom ca. 2.5 Ah. Und das auf der bergigen Strecke.


    Heute habe ich dann die 1. Fahrt gemacht. Auf ca. 430 Meter Höhe kam ich dann in Schnee. Pappiger, kleberiger, tauender und glatter Schnee. Darauf regnete es dann noch. Die "Spinne" (So hatte ihn meine Frau getauft, als ich ihn aus dem Karton schälte.) wühlte sich tapfer durch den Schnee bis auf 600 Höhenmeter. SPINNE, den Namen hat er jetzt.
    Ich hatte den einzigsten Ausfall bei dem Test - klaschnasse Füße.


    Rundum, bin ich erst einmal zufrieden mit dem Teil. Er soll ja auch hauptsächlich für Ausfahrten bei schwerem Gelände sein und nicht zum Crawlen.
    -Werner- :jumping:

    Hallo Forumsfreunde und Gäste,


    jetzt möchte ich euch meinen Axial Dingo vorstellen. Da ich das "Rohrgeflecht" nicht so richtig mochte, wurde er mit einem Verdeck ausgerüstet. Das Reserverad ist weiter nach unten gerutscht, damit man gut an die Karosserieklammern gelangen kann und weil es sonst zu nah an das Verdeck herangereicht hätte. Die Karosserie habe ich durch eine Holzplatte unter der Befestigungsschraube für das Reserverad verstärkt. Die Holzplatte ist mit der Karosserie verschraubt. Die Strebe des Baukastens entfällt.


    Das Verdeck besteht aus Stoff, der von meiner Frau nach meinen Vorstellungen entsprechend genäht worden ist. Beim Verkleben darauf achten, das der Stoff gespannt ist. Nachdem ich den Stoff aufgeklebt hatte (Sekundenkleber), wurde er mit Lack gestrichen. Ich verwendete dazu Lack aus dem Baumarkt wasserlöslich. Ich habe zwei Schichten aufgetragen. Der Stoff ist praktisch mit Lack durchtränkt und wasserdicht. Das Verdeckt wirkt, als wenn es aus Kunststoff wäre. Einige Überschläge hat der Dingo auch schon erfolgreich hinter sich, ohne Schaden zu nehmen.




    Werner :jumping: :fahrer: :closed: